Energieausweis - Energiestandard eines Hauses identifizieren

Die energetischen Eigenschaften von neuen und bestehenden Gebäuden sollen künftig eine größere Rolle spielen und wesentlich transparenter werden als früher. Deshalb verschärfte der Gesetzgeber zuletzt in der Energieeinsparverordnung 2014 die Vorschriften rund um den sogenannten Energieausweis, der früher auch Energiepass genannt wurde.

Wie sieht der Energieausweis aus?

Der fünfseitige „Energieausweis für Wohngebäude“ dokumentiert den energetischen Ist-Zustand des Gebäudes. In das Formular werden die jährlichen Energieverbräuche eingetragen und zusätzlich einer bestimmten Energieeffizienzklasse (von A+ bis H) zugeordnet und im „Bandtacho“ farbig visualisiert: von dunkelgrün (am besten) bis tiefrot (am schlechtesten). Energieausweise für Bestandsgebäude enthalten darüber hinaus noch (unverbindliche) Modernisierungs-Empfehlungen zur energetischen Optimierung. Anhand dieser Infos können Eigentümer und Käufer die künftigen Energiekosten sowie den Umfang von eventuell notwendigen Sanierungsmaßnahmen abschätzen. Energieausweise sind in der Regel zehn Jahre lang gültig und nicht verlängerbar.

Welcher Energieausweis ist zulässig?

Ermittelt werden die Verbräuche im Energieausweis entweder auf Basis des berechneten Energiebedarfs oder des bisherigen, erfassten Energieverbrauchs. Man spricht deshalb vom Bedarfs- bzw. Verbrauchsausweis.

Während es bei Neubauten immer um Bedarfsausweise geht, ist es bei Bestandsgebäuden etwas komplizierter: Für Gebäude mit bis zu vier Wohneinheiten, die nicht den energetischen Standard der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977 erfüllen, ist nur der Bedarfsausweis zulässig. In anderen Fällen besteht eine Wahlfreiheit, sofern die zur Erstellung eines Verbrauchsausweises erforderlichen Heizkosten- bzw. Verbrauchsabrechnungen der letzten drei Jahre vorliegen.

Wann muss ein Energieausweise vorliegen?

Die EnEV fordert einen Energieausweis zum einen unmittelbar nach der Baufertigstellung eines Neubaus. Wird ein Gebäude (oder eine Wohnung) verkauft oder vermietet, muss dem Interessenten spätestens bei der Besichtigung der Energieausweis oder ein Kopie vorgelegt werden.
Wird vor dem Verkauf oder der Vermietung eine Immobilienanzeige in kommerziellen Medien aufgegeben und liegt zu diesem Zeitpunkt ein Energieausweis vor, muss der Verkäufer bestimmte Pflichtangaben veröffentlichen: Energieausweisart, Endenergiebedarf bzw. -verbrauch, Energieeffizienzklasse, Energieträger für die Heizung und Gebäude-Baujahr. Für ältere Energieausweise, die vor dem vor dem 1. Mai 2014 erstellt wurden, gelten abweichende Bestimmungen.

Wer darf Energieausweise ausstellen?

Ausstellungsberechtigt sind nur bestimmte, qualifizierte Personenkreise, wie z. B. die meisten Architekten und Bauingenieure sowie Energieberater. Diese müssen auch für die Registrierung der Energieausweise beim Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) sorgen. Das DIBt führt eine elektronische Stichprobenkontrolle der Energieausweise auf Plausibilität durch.

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