Wandheizung – angenehmes Raumklima für Ihr Zuhause

Was tun, wenn bei einem Fußbodenheizsystem die frei verfügbare Fläche zur Beheizung eines Raums nicht ausreicht? Zum Beispiel in kleinen Bädern oder in Wohnräumen mit Belägen mit erhöhtem Wärmedurchlasswiderstand, wie bei Holzdielenböden. In solchen Fällen bietet sich als Ergänzung ein Wandheizsystem an. Zum alleinigen Problemlöser wird die Wandheizung, falls im Gebäudebestand ein hochwertiger Bodenbelag, wie Parkett oder Marmor, erhalten bleiben soll. Oder falls die verfügbare Fußbodenhöhe nicht ausreicht, oder die Raumhöhe beim Einbau einer Fußbodenheizung zu niedrig ausfallen würde.

Wandwärme ist sehr angenehm

Der Schichtaufbau der senkrechten Wandheizsysteme ist prinzipiell ähnlich wie auf dem Boden. Es gibt eine Vielzahl von Putz- und Trockensystemen, auch in Elementbauweise, die sich an die jeweiligen Gegebenheiten anpassen und rasch montieren lassen. Die Wärmeübertragung ist meist höher, da es in der Regel keinen bremsenden Belag gibt. Weil zudem die Strahlungswärme den stehenden oder sitzenden Menschen noch großflächiger als bei einer Fußbodenheizung erreicht, wird die Wandwärme oft als noch angenehmer empfunden. Außerdem verringern gleichmäßig warme Wände die Gefahr einer Schimmelpilzbildung an der Bausubstanz.
In manchen Altbauten kann es unter architektonischen und bauphysikalischen Aspekten zudem interessant sein, den Einbau einer Wandheizung mit der Innendämmung der Außenwände zu verbinden. Einzelne Hersteller bieten spezielle, auf diese Maßnahme abgestimmte Systeme an. Sprechen Sie uns an!

Keine Angst vor dem Bohren

Wichtig ist allerdings, schon in der Planungsphase problematische Wandflächen auszuschließen: Bereiche mit dichter Möblierung, zum Beispiel Schrankwände, oder Flächen für die Befestigung größerer, schwerer Gegenstände sind für Wandheizungen tabu. Um beim späteren Aufhängen von Bildern oder beim Bohren von Löchern für Regale keines der Heizwasserohre zu beschädigen, kann man – je nach Wandheizsystem – eine auf Wärme reagierende Thermofolie, Wärmebildkameras oder auch ein Metallsuchgerät nutzen. Hilfreich sind zudem Fotos von den noch offenen Heizwänden.

Alternative Wandheizsysteme

Die sogenannte Sockelheizung ist zwar keine Wandheizung im eigentlichen Sinne, wird jedoch an der Wand montiert. Eine Sockelheizung ist nicht größer als eine etwas breitere Teppichleiste und bietet Ihnen angenehmen Heizkomfort. Ob im Bad, Treppenaufgang oder Wohnraum – die Sockelheizung nimmt weitaus weniger Platz ein als ein gewöhnlicher Heizkörper und bietet so viele Einsatzmöglichkeiten. Eine weitere Option ist eine elektrische Wandheizung, die aus einer sehr flachen Heizmatte besteht und somit leicht unter der Wandverkleidung integrierbar ist. Ähnliche Systeme finden sich auch bei Fußbodenheizungen. Besonders im Bad sowie in anderen Räumen, die teilweise oder von Zeit zu Zeit erwärmt werden sollen, kann die elektrische Wandheizung interessant sein.

Gerne analysieren wir von bad&heizung Ihren Heizbedarf und schlagen Ihnen das passende Wärmeverteilsystem vor. Ihr Wohlbefinden ist uns wichtig!

Bild: Rehau

Unscheinbare Sockelleiste wird zum cleveren Heizelement

Früher nur zum Erwärmen der Wohnräume genutzt, werden Heizkörper heutzutage immer mehr zum Designelement in der Inneneinrichtung. Wer aber nicht neu baut oder in ein nicht mehr junges Wohngebäude zieht, muss sich oft mit unschönen standardisierten Modellen zufrieden geben, die viel Platz einnehmen. Bestes Beispiel sind Nachtspeicherheizungen. Ebenso gibt es gerade in Ballungsgebieten oft auch Wohnräume, in denen schlichtweg kein Platz für Heizkörper oder Konvektoren vorhanden ist. Was also tun, wenn man dennoch an kalten Tagen nicht frieren möchte?

Sanfte Wärme aus der Wand

Eine ganz unscheinbare, platzsparende und wirklich clevere Lösung bietet IVT mit seiner Sockelheizleiste. Diese verschwindet, wie der Name schon sagt, in der Sockelleiste, auch Fußleiste genannt. Selbst wenn sie im Bodenbereich zu finden ist, funktioniert sie weniger wie eine Fußbodenheizung, sondern mehr wie eine Wandheizung: Statt der Raumluft wird die Wandoberfläche erwärmt, an der die Heizleiste montiert ist. Dadurch, dass die Raumluft nicht umgewälzt wird, sondern eine sanfte Strahlungswärme von der Wandoberfläche abgeht, verringern sich die Staubaufwirbelungen und damit auch die Belastung für die Atemwege. Es entsteht ein gesundes und behagliches Raumklima.

Ebenso wichtig zu wissen: Eine Sockelheizleiste sorgt für Heizkosteneinsparungen, denn das Prinzip der Strahlungswärme erlaubt eine geringere Raumtemperatur als bei herkömmlichen Heizkörpern oder Konvektoren. Außerdem ist sie gegenüber einer Wandheizung viel schneller zu regulieren. So kann das innovative System auch rasch auf Fremdwärme, wie einfallende Sonnenstrahlen, reagieren und den Betrieb herunterfahren. Die Sockelheizleisten können ohne Eingriff in die Bausubstanz nachträglich ganz problemlos eingebaut werden, sogar über Innen- und Außenecken hinaus. Sie bieten somit die perfekte Lösung für all diejenigen, die keinen Platz für die üblichen Modelle zur Verfügung haben, aber auch für die Ästheten unter uns, die viel Wert auf ein schönes Äußeres oder in diesem Fall Hausinneres legen.

Text und Fotos: IVT und epr

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