Wandheizung

Seit Jahrhunderten existiert das Prinzip der Wandheizung. Diese Flächenheizung macht sich, wie bei einem Kachelofen, die Wirkungsweise der abstrahlenden Wärme zunutze. Wandheizungen produzieren Strahlungswärme, die Raumluft wird nur sekundär als Energieträger genutzt.

Die Temperaturen der Raumflächen sind demnach wichtiger als die eigentliche Raumlufttemperatur.

Mit einer großflächigen Strahlungswärme kann die Luft um bis zu zwei Grad niedriger gehalten werden als bei einer konventionellen Radiatorheizung, trotzdem vermittelt sie die gleiche Behaglichkeit.

Der Vorteil dieser Heizungsart liegt in der gleichmäßigen Temperaturverteilung im Raum. Es herrscht also ein homogenes Temperaturprofil zwischen Fußboden und Decke durch die behagliche Strahlungswärme aus der Wand.

Wandheizungen überzeugen durch kurze Anlaufzeiten und gutes Regelverhalten. Der Einsatz der Wandheizung/-kühlung ermöglicht im Vergleich zu klassischen Heiz- oder Kühlsystemen geringe Vorlauftemperaturen im Heizfall und hohe Vorlauftemperaturen im Kühlfall.

Das System ist daher energieeffizient und ermöglicht den Einsatz von regenerativen Energien, wie beispielsweise die Erdwärmenutzung oder thermische Solarenergie.

Fotos (oben, unten links): Rehau
Foto (unten rechts): Kossowski 

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