Wann Sie Ihre Heizung erneuern sollten
Eine frühzeitig geplante Heizungsmodernisierung verschafft Ihnen Zeit, verschiedene Heizsysteme zu vergleichen und die neue Heizung sorgfältig zu planen. So vermeiden Sie teure Notentscheidungen, wenn die Heizung plötzlich ausfällt.
Ihre Heizung sollte von einem Fachbetrieb überprüft werden, wenn sie älter wird, häufiger Störungen auftreten oder der Energieverbrauch spürbar steigt. Ein professioneller Heizungscheck zeigt, ob sich eine Reparatur noch lohnt oder ein Austausch wirtschaftlicher ist.
Typische Anzeichen für einen Heizungsaustausch
Die Heizungsanlage ist älter als 15 bis 20 Jahre und arbeitet deutlich weniger effizient als moderne Heizsysteme.
Der Energieverbrauch steigt, obwohl sich Ihr Heizverhalten nicht verändert hat.
Reparaturen und Störungen häufen sich, wodurch die Betriebskosten steigen.
Ersatzteile sind nur noch schwer erhältlich oder sehr teuer.
Die alte Heizung arbeitet laut oder unregelmäßig, einzelne Räume werden nicht mehr gleichmäßig warm.
Die Regelung ist veraltet und bietet keine zeitgemäßen Steuerungsmöglichkeiten, beispielsweise per App.
Am Heizkessel sind Rost, Korrosion oder Undichtigkeiten sichtbar.
Gesetzliche Austauschpflicht
Für bestimmte Öl- und Gas-Konstanttemperaturkessel, die älter als 30 Jahre sind, besteht nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, vormals Gebäudeenergiegesetz/GEG) eine Austauschpflicht. Von dieser Regelung ausgenommen sein können unter anderem Brennwert- und Niedertemperaturkessel sowie bestimmte Eigentümerkonstellationen. Ob Ihre Heizungsanlage betroffen ist, lässt sich im Rahmen eines Heizungschecks zuverlässig feststellen.
Tipp: Planen Sie den Heizungsaustausch möglichst außerhalb der Heizperiode – idealerweise im Frühjahr oder Sommer. Dann sind Termine häufig besser verfügbar und die Modernisierung kann ohne Ausfall der Wärmeversorgung erfolgen.
In vier Schritten zur neuen Heizung
- Bestandsaufnahme: Gebäude, Verbrauch, Heizflächen, Vorlauftemperatur und vorhandene Technik werden erfasst. So entsteht die Grundlage für eine realistische Systemempfehlung.
- Planung: Auf Basis der Daten werden Wärmebedarf, mögliche Umfeldmaßnahmen, Förderfähigkeit und wirtschaftliche Rahmenbedingungen betrachtet.
- Wahl des Heizungssystems: Wenn Sie sich für eine Heizungsmodernisierung entschieden haben, stellt sich die Frage nach dem richtigen Heizsystem. Gemeinsam mit Ihnen suchen wir die für Sie beste Option heraus. Ganz gleich ob moderne und hochgeförderte Wärmepumpentechnik, Pelletheizung und Solarthermie oder eine klassische Gas- bzw. Ölheizung.
- Beauftragung und Einbau: Nach Angebot und Terminplanung wird die neue Heizung fachgerecht eingebaut, in Betrieb genommen und ausführlich erklärt. bad&heizungs-Fachbetriebe berücksichtigen Ihre Komfort-Vorstellungen, Umweltansprüche und die Heizgewohnheiten. Zudem erfahren Sie bei uns alles Wissenswerte zum Thema Förderung.
Ihr Ansprechpartner
Sie benötigen eine neue Heizung? Oder Sie möchten den bad&heizung-Heizungscheck durchführen lassen? Service wird bei uns groß geschrieben. Wir stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung oder vereinbaren Sie doch gleich einen Beratungstermin!
Ingo HaasTEL:
07161 - 70001Mail:
[email protected]Neue Heizung einbauen – diese Heizsysteme stehen zur Wahl
Die richtige Heizung hängt nicht von einem einzelnen Merkmal ab. Entscheidend sind Gebäudezustand, Heizflächen, Platz, Wärmebedarf, Budget und Ihre langfristigen Ziele.
Erneuerbare Energie
Wärmepumpe
Lohnt sich besonders, wenn Ihr Haus gut gedämmt ist und mit Flächenheizung oder ausreichend großen Heizkörpern arbeitet. Im unsanierten Altbau muss die Eignung sorgfältig geprüft werden.
Flexibel kombinierbar
Hybridheizung
Kombiniert etwa eine Wärmepumpe mit einem weiteren Wärmeerzeuger und erhöht die Versorgungssicherheit. Das kann sinnvoll sein, wenn eine vollständige Umstellung noch nicht möglich ist.
Biogener Brennstoff
Pelletheizung
Eine Option für Gebäude mit höherem Wärmebedarf, sofern ausreichend Lagerraum für den Brennstoff und eine geeignete Zufahrt vorhanden sind.
Bestand genau prüfen
Gas- und Ölheizung
Bestehende Anlagen können je nach Zustand weiterbetrieben oder in ein Gesamtkonzept eingebunden werden. Bei einem Austausch sollten gesetzliche Vorgaben, CO₂-Kosten und Alternativen berücksichtigt werden.
Gasheizung austauschen – was gilt seit dem GModG?
Seit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) bleiben neue Gas- und Ölheizungen grundsätzlich erlaubt – die frühere pauschale 65-Prozent-Pflicht für erneuerbare Energien entfällt. Wer eine bestehende Gasheizung austauschen möchte, sollte dennoch die sogenannte „Bio-Treppe“ im Blick haben: Ab 2029 muss ein steigender Anteil klimafreundlicher Brennstoffe genutzt werden, beginnend bei 10 Prozent. Das macht den reinen Weiterbetrieb einer neuen Gasheizung langfristig teurer, auch wenn er rechtlich zulässig bleibt.
Wirtschaftlich ist es daher sinnvoll, den Gasheizungsaustausch mit einer Hybridlösung oder einer förderfähigen Alternative zu verbinden – zum Beispiel einer Wärmepumpe. So sichern Sie sich staatliche Förderung und sind von künftig steigenden CO₂-Kosten unabhängiger.
Was kostet eine neue Heizung?
Die Kosten für eine neue Heizung hängen vom gewählten Heizsystem, der Gebäudegröße und dem Installationsaufwand ab. Wer seine Heizung modernisieren möchte, sollte neben den Anschaffungskosten auch Förderung, Betriebskosten und Wartung berücksichtigen – die Kosten für eine neue Heizung liegen je nach System und Immobilie in unterschiedlichen Bandbreiten, ebenso die Kosten, wenn Sie Ihre Heizung modernisieren statt komplett neu aufbauen. Einen ersten Überblick erhalten Sie in unseren Kostenbeispielen. Mit unserem Heizungskonfigurator erstellen Sie in wenigen Minuten ein unverbindliches Angebot – schnell, einfach und kostenlos.
Kosten realistisch einordnen
Die Kosten hängen vom Heizsystem, der Gebäudegröße, den Heizflächen und nötigen Umbauten ab. Eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus liegt je nach Ausführung häufig im mittleren fünfstelligen Bereich.
Förderung frühzeitig prüfen
Förderbedingungen können sich ändern und müssen meist vor Beginn der Arbeiten berücksichtigt werden. Der Fördergeldservice unterstützt bei der Einordnung der aktuellen Möglichkeiten.
Heizung finanzieren
Wer seine Heizung finanzieren möchte, kann neben staatlichen Zuschüssen auch Förderkredite oder Ratenmodelle nutzen.
Was ist beim Heizungswechsel zu beachten?
Ein Heizungsaustausch sollte nicht allein vom Alter der bestehenden Anlage abhängig gemacht werden. Entscheidend sind der energetische Zustand des Gebäudes, der Wärmebedarf, die gesetzlichen Vorgaben sowie die Wirtschaftlichkeit verschiedener Heizsysteme.
Seit dem 29. Juli 2026 gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) mit neuen Anforderungen für den Einbau neuer Heizungen. Das GModG löst das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG) ab bzw. führt es unter neuem Namen fort – die zuvor geltende Pflicht, neue Heizungen mit mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien zu betreiben, entfällt. Eigentümer können wieder freier wählen, auch Gas- und Ölheizungen bleiben grundsätzlich zulässig (siehe Abschnitt „Gasheizung austauschen“ oben). Welche Lösung für Ihr Gebäude geeignet ist, hängt unter anderem von der vorhandenen Heiztechnik, der Gebäudedämmung und den individuellen Anforderungen ab. In
Vor einer Entscheidung empfiehlt sich eine professionelle Bestandsaufnahme. Dabei werden die bestehende Heizungsanlage, der Energieverbrauch und die technischen Voraussetzungen Ihres Hauses analysiert. So lässt sich das passende Heizsystem auswählen und gleichzeitig prüfen, welche Fördermöglichkeiten und Finanzierungsoptionen genutzt werden können.
Tipp: Bevor Sie Ihre Heizung tauschen, lohnt sich ein Vergleich Ihres Heizenergieverbrauchs mit dem aktuellen Heizspiegel. Er zeigt, wie effizient Ihre Heizungsanlage im Vergleich zu ähnlichen Gebäuden arbeitet.
Heizspiegel für Deutschland 2025
Verbrauch (kWh/m²·Jahr) und Kosten (€/m²·Jahr) nach Energieträger und Gebäudegröße
| Wohnfläche | Energieträger | Verbrauch in kWh je m² und Jahr | Kosten in € je m² und Jahr | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| niedrig | mittel | erhöht | zu hoch | niedrig | mittel | erhöht | zu hoch | ||
| 80–150 m² | Erdgas | bis 62 | bis 121 | bis 207 | ab 208 | bis 6,90 | bis 13,60 | bis 23,20 | ab 23,21 |
| Heizöl | bis 100 | bis 165 | bis 263 | ab 264 | bis 9,90 | bis 16,40 | bis 26,10 | ab 26,11 | |
| Fernwärme | bis 38 | bis 89 | bis 191 | ab 192 | bis 6,40 | bis 15,20 | bis 32,50 | ab 32,51 | |
| Wärmepumpe | bis 20 | bis 36 | bis 82 | ab 83 | bis 5,10 | bis 9,20 | bis 21,10 | ab 21,11 | |
| Holzpellets | bis 74 | bis 148 | bis 249 | ab 250 | bis 4,40 | bis 8,80 | bis 14,80 | ab 14,81 | |
| 150–250 m² | Erdgas | bis 64 | bis 116 | bis 187 | ab 188 | bis 7,20 | bis 13,00 | bis 21,00 | ab 21,01 |
| Heizöl | bis 92 | bis 142 | bis 220 | ab 221 | bis 9,10 | bis 14,10 | bis 21,80 | ab 21,81 | |
| Fernwärme | bis 41 | bis 94 | bis 169 | ab 170 | bis 7,00 | bis 16,10 | bis 28,70 | ab 28,71 | |
| Wärmepumpe | bis 18 | bis 33 | bis 77 | ab 78 | bis 4,60 | bis 8,50 | bis 19,80 | ab 19,81 | |
| Holzpellets | bis 72 | bis 126 | bis 219 | ab 220 | bis 4,30 | bis 7,50 | bis 13,00 | ab 13,01 | |
| 250–500 m² | Erdgas | bis 61 | bis 114 | bis 185 | ab 186 | bis 9,00 | bis 14,70 | bis 22,30 | ab 22,31 |
| Heizöl | bis 78 | bis 123 | bis 197 | ab 198 | bis 10,30 | bis 14,70 | bis 22,00 | ab 22,01 | |
| Fernwärme | bis 36 | bis 112 | bis 203 | ab 204 | bis 7,80 | bis 17,50 | bis 29,50 | ab 29,51 | |
| Wärmepumpe | bis 17 | bis 30 | bis 69 | ab 70 | bis 6,30 | bis 9,70 | bis 19,70 | ab 19,71 | |
| Holzpellets | bis 60 | bis 113 | bis 196 | ab 197 | bis 5,80 | bis 8,80 | bis 13,30 | ab 13,31 | |
| über 500 m² | Erdgas | bis 59 | bis 115 | bis 177 | ab 178 | bis 8,70 | bis 14,80 | bis 21,50 | ab 21,51 |
| Heizöl | bis 68 | bis 127 | bis 198 | ab 199 | bis 9,30 | bis 15,10 | bis 22,20 | ab 22,21 | |
| Fernwärme | bis 46 | bis 87 | bis 144 | ab 145 | bis 9,70 | bis 16,30 | bis 25,70 | ab 25,71 | |
Quelle: Heizspiegel für Deutschland 2025, herausgegeben von co2online, gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Partner: Deutscher Mieterbund.
Häufige Fragen zu Heizungsanlagen
Das passende Heizsystem hängt von Gebäudezustand, vorhandenen Heizflächen, Dämmung und Ihren Komfort- und Umweltansprüchen ab. In gut gedämmten Häusern mit Flächenheizung ist meist eine Wärmepumpe ideal, in wenig gedämmten Altbauten oft eine Hybridheizung oder Pelletheizung. Bei bad&heizung ermitteln wir die beste Option über eine Bestandsaufnahme vor Ort statt über pauschale Empfehlungen.
In vielen Bestandsgebäuden ist der Umstieg auf eine Wärmepumpe möglich. Entscheidend sind unter anderem die Dämmung des Hauses, die Heizkörper oder Fußbodenheizung sowie die benötigte Vorlauftemperatur. Eine Vor-Ort-Prüfung zeigt, ob eine Wärmepumpe oder ein anderes Heizsystem die bessere Wahl ist.
Eine Wärmepumpe lohnt sich im Altbau, wenn niedrige Vorlauftemperaturen erreichbar sind – etwa durch großflächige Heizkörper oder eine Flächenheizung. In unsanierten Gebäuden mit hohem Wärmebedarf sinkt die Effizienz, hier kann eine Hybridheizung oder eine schrittweise Sanierung die bessere Lösung sein. Ob Ihr Altbau geeignet ist, prüfen wir im Rahmen der Bestandsaufnahme.
In den meisten Fällen müssen Sie Ihre Heizkörper beim Heizungstausch nicht austauschen. Klassische Heizungen arbeiten problemlos mit vorhandenen Heizkörpern. Bei einer Wärmepumpe sind niedrige Vorlauftemperaturen entscheidend – oft reichen die bestehenden Flächen aus, in Einzelfällen ersetzen wir einzelne Heizkörper durch größere Niedertemperatur- oder Flächenheizflächen. Ob ein Austausch nötig ist, klären wir im Rahmen der Bestandsaufnahme.
Ja, eine neue Heizung lässt sich sinnvoll mit Photovoltaik kombinieren – besonders eine Wärmepumpe, die den selbst erzeugten Solarstrom direkt zum Heizen nutzt. Das senkt Ihre Stromkosten und macht Sie unabhängiger von Energiepreisen. In Verbindung mit einem Stromspeicher steigt der Eigenverbrauch zusätzlich. Wir planen Photovoltaik und Heiztechnik als aufeinander abgestimmtes Gesamtsystem.
Eine Hybridheizung kombiniert zwei oder drei Wärmeerzeuger mit unterschiedlichen Energieträgern, wobei mindestens eine Einheit auf erneuerbaren Energien basiert. Typisch ist die Kombination aus Wärmepumpe und Gasbrennwertgerät, die die Vorteile beider Systeme nutzt und die Versorgungssicherheit erhöht. Mehr dazu auf unserer Seite zur Hybridheizung.
Die Kosten einer Heizungssanierung hängen davon ab, ob nur einzelne Komponenten erneuert werden oder die gesamte Anlage ausgetauscht wird. Eine punktuelle Sanierung – etwa neue Heizkörper oder ein hydraulischer Abgleich – ist oft schon für wenige hundert bis tausend Euro möglich. Wer die Heizung sanieren und gleichzeitig auf ein förderfähiges System umstellen möchte, sollte die Gesamtkosten und die Förderung gemeinsam betrachten. Eine Bestandsaufnahme zeigt, welche Sanierung für Ihr Gebäude sinnvoll ist.
Für den Einbau einer klimafreundlichen Heizung sind über die KfW im Programm 458 aktuell grundsätzlich bis zu 70 % Zuschuss möglich. Selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer mit einem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen bis 30.000 Euro können unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 80 % erhalten. Für ein Einfamilienhaus beziehungsweise die erste Wohneinheit werden maximal 28.000 Euro förderfähige Kosten berücksichtigt. Das entspricht einem Zuschuss von bis zu 19.600 Euro beziehungsweise maximal 22.400 Euro bei einem Fördersatz von 80 %. Bei Mehrfamilienhäusern gelten gestaffelte Höchstbeträge. Der individuelle Fördersatz setzt sich aus der Grundförderung und möglichen Boni zusammen. Den aktuellen Stand und eine persönliche Berechnung erhalten Sie über unseren Fördergeldservice.
Die Förderung müssen Sie beantragen, bevor Sie den Liefer- und Leistungsvertrag verbindlich abschließen und bevor die Arbeiten beginnen. Eine nachträgliche Antragstellung ist nicht möglich. Grundlage ist ein Vertrag mit aufschiebender Bedingung für den Fall der Nichtförderung. Wir unterstützen Sie bei der richtigen Reihenfolge, damit Ihnen keine Zuschüsse verloren gehen.
Wie viel Sie sparen, hängt vom bisherigen System ab: Der Wechsel von einem alten Konstanttemperaturkessel auf moderne Brennwerttechnik senkt den Brennstoffverbrauch typischerweise um rund 15 bis 30 Prozent. Eine Wärmepumpe kann die Heizkosten darüber hinaus deutlich reduzieren, vor allem in Kombination mit Photovoltaik. Konkrete Sparpotenziale für Ihr Haus zeigen unsere Energiespartipps und der Heizungscheck.
Für Öl- und Gas-Konstanttemperaturkessel, die älter als 30 Jahre sind, gilt nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) eine Austauschpflicht. Ausgenommen sind Brennwert- und Niedertemperaturkessel sowie bestimmte selbstnutzende Eigentümer. Unabhängig von der Pflicht lohnt der Austausch meist ab einem Alter von 15 Jahren, weil ältere Kessel unnötig hohe Heizkosten und CO₂-Emissionen verursachen.
Ihre Heizung sollte erneuert werden, wenn der Wärmeerzeuger älter als 15 Jahre ist, sich Störungen und Reparaturen häufen oder Ersatzteile schwer beschaffbar sind. Weitere Anzeichen sind Rost oder Lecks am Kessel, ungleichmäßig warme Räume, störende Geräusche und eine veraltete, nicht app-fähige Regeltechnik. Sicherheit bringt ein Heizungscheck, bei dem wir Ihre Anlage systematisch bewerten.
Fällt die Heizung unerwartet aus, muss oft unter Zeitdruck entschieden werden. Wer den Austausch frühzeitig plant, kann verschiedene Heizsysteme vergleichen, Fördermöglichkeiten nutzen und den Einbau besser koordinieren. Das führt häufig zu einer wirtschaftlicheren und zukunftssicheren Lösung.
Der Heizungstausch läuft in vier Schritten ab: Bestandsaufnahme, Planung, Wahl des Heizsystems und Beauftragung. Zuerst erfassen wir über ein Formular den Zustand Ihrer Anlage, dann beraten wir Sie individuell, wählen gemeinsam das passende System und übernehmen Montage sowie Förderberatung. So vermeiden Sie unnötige Kosten und erhalten ein auf Ihre Immobilie zugeschnittenes Angebot.
Der eigentliche Austausch einer bestehenden Heizung dauert häufig zwei bis fünf Arbeitstage. Müssen zusätzlich Heizkörper, Leitungen oder ein neuer Wärmeerzeuger installiert werden, kann das Projekt entsprechend länger dauern. Eine genaue Zeitplanung erhalten Sie nach der Vor-Ort-Besichtigung.
Einen passenden Heizungsfachbetrieb erkennen Sie an SHK-Meisterqualifikation, Erfahrung mit modernen Heizsystemen wie Wärmepumpen, einer Beratung mit Ortsbesichtigung und transparenter Förderberatung. Achten Sie außerdem auf einen erreichbaren Kundendienst für Wartung und Notfälle. bad&heizung ist ein Verbund geprüfter Meisterbetriebe mit regionaler Nähe – Ihren Fachbetrieb vor Ort finden Sie direkt über unsere Standortsuche.
Ja. Eine persönliche Beratung ist sinnvoll, um den Zustand Ihrer bestehenden Heizungsanlage zu bewerten und verschiedene Heizsysteme miteinander zu vergleichen. Dabei werden auch Themen wie Wirtschaftlichkeit, Energieverbrauch, Förderungen und zukünftige Betriebskosten berücksichtigt.
Ein unverbindliches Angebot erhalten Sie in rund fünf Minuten über unseren Online-Heizungskonfigurator, in den Sie Ihre Wünsche und Gebäudedaten eingeben. Für ein genaueres Angebot nutzen Sie das interaktive Bestandsaufnahmeformular mit Fotos Ihrer alten Anlage. Alternativ vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin mit einem bad&heizung-Fachbetrieb in Ihrer Nähe.















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