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Zertifizierung zum Projektmanager Bad und Wohnen (IHK)

Steigende technische Herausforderungen und immer komplexer werdende Produkte erfordern mehr Wissen und zusätzliche Kompetenzen. Um den Kundenerwartungen auch zukünftig mehr als gerecht zu werden, absolvierte Gabriele Daub vom 21. September 2017 bis 15. Juni 2018 den Zertifikatslehrgang Projektmanager/in Bad und Wohnen (IHK) bei Villeroy & Boch mit Erfolg.

 

Daub GmbH jetzt "Fachbetrieb KOMFORT barrierefrei"

Iserlohn / Ihringen. "Fachbetrieb KOMFORT barrierefrei" - so darf sich seit einigen Tagen die Firma DAUB GmbH aus Ihringen nennen. Der Betrieb kann ab sofort ein besonderes Logo verwenden, mit dem er gegenüber seinen Kunden, Bauträgern, Architekten, Wohnungsgesellschaften und Krankenkassen seine Fachkompetenz für diesen speziellen Arbeitsbereich deutlich macht.

Zwei Tage lang nahm das Unternehmen gemeinsam mit neun weiteren Fachbetrieben aus ganz Deutschland an dieser speziellen Schulung zum "Fachbetrieb KOMFORT barrierefrei" der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik® teil.

Während des Seminars wurden alle Inhalte vermittelt, die für eine komfortable, attraktive und sichere Badgestaltung für die "Generation 5O plus" wichtig sind. Ergänzt wurde das Angebot durch Informationen zur behindertengerechten Badgestaltung.

Dabei reichte das Themenspektrum von einschlägigen DIN-Vorschriften wie die neue DIN 18040 über Informationen zu altersbedingten Einschränkungen und Krankheitsbildern bis hin zu konkreten Planungshinweisen. Ein besonderer Schwerpunkt der Schulung lag darin, den Blick der Handwerker nicht nur auf das Bad zu richten, sondern ihnen eine ganzheitliche Sichtweise für die Probleme älterer Menschen innerhalb der gesamten Wohnung zu vermitteln. Denn wer im Alter ein selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden führen möchte, der trifft keineswegs nur im Badezimmer, sondern oftmals bereits an der Wohnungstür auf Schwierigkeiten.

Auf großes Interesse im Rahmen der Schulung stieß die Frage, wer im Falle eines nötigen Umbaus die Kosten für die anfallenden Installationsarbeiten trägt. Die Handwerksbetriebe konnten feststellen, dass die Rechnung nicht immer nur durch den Kunden selbst übernommen werden muss, sondern dass - unter bestimmten Voraussetzungen - weitere Kostenträger infrage kommen können. Von Bedeutung sind dabei vor allem die Pflegekassen sowie das aktuelle Förderprogramm der KfW für barrierefreie Umbauten im Bestand.

"Wir bieten den Seminarteilnehmern mit dieser Qualifizierungsmaßnahme ein Höchstmaß an Wissen über einen immer wichtiger werdenden Tätigkeitsbereich", so GGT-Geschäftsführerin Martina Koepp. "Dabei ist zu berücksichtigen, dass die ,Generation 50plus' keineswegs alt oder krank, sondern sehr vital ist und mitten im Leben steht.

Es steht bei dieser im Allgemeinen sehr kritischen Zielgruppe durchaus die Bereitschaft, Investitionen vorzunehmen - wenn Komfort, Qualität und Nutzen des Angebots erkennbar sind."

Für den Handwerker bedeutet dies, dass er im privaten Bereich gefragt ist, um individuelle, benutzerfreundliche und sichere Lösungen zu schaffen. Darüber hinaus besteht durch gesetzliche Regelungen (z. B. Behindertengleichstellungsgesetz) auch bei öffentlichen Einrichtungen der Bedarf, diese für jedermann barrierefrei zu gestalten.

Weitere Schulungen zum "Fachbetrieb KOMFORT barrierefrei" finden regelmäßig bei der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik® in Iserlohn statt. Informationen gibt es bei der GGT, Max-Planck-Straße 5 in 58638 Iserlohn oder auf der Internetseite www.gerontotechnik.de Wer sich weitergehend für das Thema interessiert - ob privat oder beruflich - kann in Iserlohn eine große Dauerausstellung mit empfehlenswerten Lösungen unter dem Motto "Wohnen ohne Grenzen" besuchen und sich beraten lassen. Ergänzt wird die Dauerausstellung durch zwei Musterhäuser, die zeigen, wie generationenübergreifendes Wohnen in einem Gesamtkonzept sowohl für den Privatbereich als auch für Objekte (Hotels, Betreutes Wohnen, Studentenwohnen usw.) gestaltet werden kann. Der Eintritt ist frei. Eine telefonische Anmeldung unter 02371/9595-0 ist erforderlich.

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