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Hohe staatliche Förderung

Bis zu 55 % Zuschuss vom Staat

Um die Treibhausgas-Emissionen nachhaltig zu verringern, müssen vor allem ältere Häuser energieeffizienter werden und erneuerbare Energien nutzen. Um die Klimaziele zu erreichen, stellt der Gesetzgeber hohe Investitionszuschüsse bereit.

Das aktuelle Förderprogramm

Im Klimaschutzprogramm 2030 wurde auch beschlossen, die Gebäudeförderung weiterzuentwickeln: sowohl finanziell als auch mit Blick auf eine bessere Übersichtlichkeit. Davon profitieren seit dem 1.1.2021 vor allem Hausbesitzer, die ihre Heizung sanieren lassen. Die „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) bündelt besteht aus drei separaten Teilen:

1. Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude (BEG WG)
2. Bundesförderung für effiziente Gebäude – Nichtwohngebäude (BEG NWG)
3. Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)

Die Zuschussförderung von Einzelmaßnahmen gibt es seit Anfang 2021. Die BEG NWG und BEG WG (Zuschuss- und Kreditvariante) sowie die BEG EM in der Kreditvariante sind zur Durchführung durch die KfW ab 1. Juli 2021 geplant. Ab 2023 erfolgt die Förderung in jedem Fördertatbestand wahlweise als BAFA-Investitionszuschuss oder als zinsvergünstigter KfW-Förderkredit mit Tilgungszuschuss.

Welche Bereiche werden bezuschusst?

Mit der Förderung von Einzelmaßnahmen sollen die Anreize für Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien im Gebäudesektor verstärkt werden. Im Rahmen der BEG EM sind in bestehenden Gebäuden nun folgende Einzelmaßnahmen-Bereiche förderfähig:

  • 20 – 55 % Zuschuss für Anlagen zur Wärmeerzeugung (Heizungstechnik)
  • 20 % für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle (z. B. Fassadendämmung, neue Fenster)
  • 20 % für Anlagentechnik (z. B. Einbau von Wohnungslüftungsanlagen sowie von Mess-, Steuer- und Regelungstechnik)
  • 20 % für Heizungsoptimierung
  • 50 % für Fachplanung und Baubegleitung

Die Investitionszuschüsse werden beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) online beantragt.

zur BAFA-Förderseite

Wie erfolgt die Antragstellung?

Antragsberechtigt beim BEG EM sind unter anderem Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften sowie freiberuflich Tätige. Die Antragsberechtigung gilt für Eigentümer, Pächter oder Mieter des gesamten oder anteiligen Grundstücks oder Gebäudes.

Bevor die Arbeiten beginnen, stellen Sie über das elektronische Formular des Bafa Ihren Förderantrag. Zuvor erstellte Planungs- und Beratungsleistungen sind zulässig und erwünscht.

Wichtig: Für die Antragstellung sollen Kostenvoranschläge für die Leistungen, die gefördert werden sollen, vorliegen. Die Summe der von Ihnen im Antrag angegebenen Kosten ist Grundlage für die Zuwendungsentscheidung. Achtung: Sie sollte sicherheitshalber mit einem Puffer nach oben angesetzt werden, denn sie kann im späteren Verlauf nicht nach oben korrigiert werden.

Kostenbeispiele

Grundsätzliche Bedingungen

Die folgenden, generellen Punkte gelten übergreifend für die BEG EM:

  • Das Wohngebäude muss mindestens fünf Jahre alt sein (Bauantragszeitpunkt).
  • Die förderfähigen Ausgaben für energetische Sanierungsmaßnahmen von Wohngebäuden sind gedeckelt auf insgesamt 60.000 Euro pro Wohneinheit.
  • Nur wenn das Material durch ein Fachunternehmen eingebaut wurde, erfolgt eine Förderung der Materialkosten.
  • Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen liegt für Einzelmaßnahmen bei 2 000 Euro (brutto). Ausnahme: Bei der Heizungsoptimierung sind es 300 Euro (brutto).
  • Zuschussförderungen werden befristet zugesagt: grundsätzlich für 24 Monate ab Zugang der Zusage des Zuwendungsbescheids. Eine Verlängerung um max. 24 Monate ist per Antrag notfalls möglich.
  • Spätestens 6 Monate nach Ablauf der Bewilligungsfrist muss die erfolgte Umsetzung der Maßnahme nachgewiesen sein.
  • Die Einhaltung der „Technischen Mindestanforderungen“ der Richtlinie sowie die Bafa-Listen mit den förderfähigen Wärmeerzeugern sind zu beachten.

Welche Zuschüsse gibt es ?

Gefördert werden der Einbau von effizienten Wärmeerzeugern und von Anlagen zur Heizungsunterstützung. Die Förderhöhe variiert je nach Heizungssystem. Öl-Heizungen sind generell nicht förderfähig.

Zusätzlich zu den Standard-Fördersätzen sind zwei Boni möglich:

  • Austauschprämie für Ölheizungen: Zu den Standard-Fördersätzen hinzu kommt beim Austausch einer Öl-Heizungsanlage der bereits seit 2020 bekannte Bonus von 10 % für neue Wärmeerzeuger(ausgenommen: Solarthermie und Gasbrennwert-Heizungen „Renewable Ready”).
  • iSFP-Bonus: Bei der Umsetzung einer Sanierungsmaßnahme als Teil eines im Förderprogramm „Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude“ geförderten individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) ist ein neuer, zusätzlicher Förderbonus von 5 % möglich.

Sonderregelung: Innovative Gas-Brennstoffzellenheizsysteme werden im KfW-Programm 433: „Energieeffizienz Bauen und Sanieren“ mit bis zu 40 % der Investitionskosten bezuschusst. Die Förderhöhe hängt von der elektrischen Leistung des jeweiligen Systems ab.

Fördersätze und Boni für Wärmeerzeuger

Welche Kosten sind förderfähig?

Förderfähig sind die Investitionskosten, die sich aus unterschiedlichen Teilen zusammensetzen:

  • Anschaffungskosten für den Wärmeerzeuger und zum Betrieb notwendiger Komponenten wie Erdgasanschluss, Brennstofflagerbehälter, Warmwasserspeicher, Schornsteinsanierung, etc.
  • Kosten für Installation und Inbetriebnahme
  • Kosten für Umfeldmaßnahmen. Diese Nebenkosten entstehen bei Umsetzung der Maßnahmen. So können u. a. Kosten für neue Heizkörper und Regler, eine Flächenheizung, die Umstellung der Warmwasserbereitung oder die Umgestaltung des Heizraums eingerechnet werden.

Ihr bad&heizung-Fachbetrieb berät Sie gerne, damit keine Zuschussoption vergessen wird.

Was wird eigentlich bezuschusst?

Gefördert werden sämtliche Maßnahmen zur Optimierung des Heizungsverteilsystems in Bestandsgebäuden, mit denen die Energieeffizienz des Systems erhöht wird. Gefördert werden u. a.:

  • Hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage, inklusive der Einstellung der Heizkurve
  • Ersatz von Heizungspumpen sowie Warmwasser-Zirkulationspumpen durch Hocheffizienzmodelle
  • Anpassung der Vorlauftemperatur und der Pumpenleistung
  • Maßnahmen zur Absenkung der Rücklauftemperatur bei Gebäudenetzen
  • Optimierung von Wärmepumpen
  • Dämmung von Rohrleitungen
  • Einbau von Flächenheizungen, von Niedertemperaturheizkörpern und von Wärmespeichern
  • Einbau/Erneuerung der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik

Der Fördersatz beträgt 20 %, wobei das förderfähige Mindest-Investitionsvolumen 300 Euro (Brutto) beträgt.
Ein zusätzlicherFörderbonus von 5 % ist in Verbindung mit dem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) möglich.

Kosten und Zuschüsse konkret

Letztlich gilt es, die Umwelt zu schonen und Heizkosten zu reduzieren und dazu die hohen Fördermittel zu nutzen. Doch was kostet der Einbau einer effizienten und förderfähigen Heizungsanlage?

Um Ihnen einen raschen Überblick zu ermöglichen, haben wir nachfolgend reelle Preisbeispiele für unterschiedliche Anlagenkombinationen aufgeführt. Berücksichtigt wurden die konkreten staatlichen Zuschüsse gemäß der Förderung von Einzelmaßnahmen nach dem BEG.

Kosten- und Zuschussbeispiele

Beratungstermin

Sie benötigen eine neue Heizung? Oder Sie möchten den bad&heizung-Heizungscheck durchführen lassen? Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin mit uns. Alternativ können Sie uns auch gerne einfach anrufen.

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Wartung spart Geld

Die regelmäßige Überprüfung und Einstellung Ihrer Heizungsanlage sorgt für einen energiesparenden Betrieb. Nur auf diese Weise bleibt die Zuverlässigkeit Ihrer Heizungsanlage erhalten und die eingesetzte Energie wird optimal genutzt.

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