Klimaschutz
Hydraulischer Abgleich, Photovoltaik und Wärmepumpe
Schon seit 1993 führen wir bei unseren Kundinnen und Kunden Hydraulische Abgleiche durch, um Heizungsanlagen effizient laufen zu lassen (Pflicht ist das erst seit 2024 nach dem Bau einer neuen Heizungsanlage). Beim Bau unseres Firmengebäudes in der Fuggerstraße Mitte der 90er Jahre haben wir darauf geachtet, eine Heizlast von 50W/qm nicht zu überschreiten. Seit sechs Jahren unterstützt eine Luft-Wasser-Wärmepumpe am Firmengebäude unser Gas-Brennwertgerät beim Heizen. Seit 2010 besitzt unser Senior privat eine Wärmepumpe.
Wenn Kundinnen und Kunden eine Heizungserstberatung bei uns buchen, nehmen wir uns 30 bis 90 Minuten Zeit, um vor Ort möglichst effiziente Lösungen auszuloten. Dazu benötigen wir die Heizlast oder den Energieverbrauch der letzten Jahre, Pläne, falls vorhanden, und Informationen über eventuelle Sanierungsmaßnahmen.
Natürlich spielen Umgebung, Kundenwünsche und Förderungsmöglichkeiten ebenso eine Rolle. Nachhaltig ist nur eine effiziente Lösung. Und Effizienz lässt sich nur individuell ermitteln.

Immer wieder bieten wir Info-Abende zum Thema “Heizungssanierung” an. In der Regel liegt der Schwerpunkt auf der Wärmepumpe. Viele interessieren sich auch für die jeweils aktuell geltenden Förderbedingungen.
Hier können Sie sehen, ob und ggf. wann wir den nächsten Info-Abend anbieten - und sich auch direkt anmelden.
Unser Geschäftsführer Sebastian Söll und mehrere unserer Monteure haben den so genannten „Kälteschein“. Mit dem Kälteschein darf man am Kältekreislauf mit Kältemittel arbeiten, also auch reparieren und warten.
Kältemittel befinden sich in Wärmepumpen sowie in Klimaanlagen. Der Kältekreislauf, den das Kältemittel durchläuft, funktioniert in beiden Fällen nach demselben Prinzip. Im einen Fall transportiert er Wärme ins Haus hinein, im anderen hinaus.
Die Klimaanlage in Verbindung mit einer Photovoltaik-Anlage halten wir für eine intelligente Lösung.
Sie produziert am meisten Strom, wenn die meiste Sonnenenergie zur Verfügung steht – genau dann, wenn ich auch mein Haus temperieren und die Luftfeuchtigkeit regulieren möchte und diesen Strom brauche.
Daher bieten wir beides in Kombination an.
Unsere eigene Klimaanlage bezieht ihren Strom aus unserer hauseigenen PV-Anlage.
Unsere Photovoltaik-Anlage beliefert die firmeneigene Wärmepumpe und die Klimaanlage.
Inzwischen sind wir bei 50kWp und haben 2x22kW-Batterien integriert.
Neben einem E-Smart und diversen Hybrid-Fahrzeugen verfügen wir jetzt auch über zwei e-Jumpys für Monteure.
Unsere Geschäftsführung ist hybrid unterwegs. Wir legen Außentermine möglichst so, dass sich die Hybrid- und E-Fahrzeuge zwischen den Terminen mit Strom aus unserer PV-Anlage laden lassen.
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen können seit 2023 per Gehaltsumwandlung über die Firma E-Bikes leasen und so im Vergleich zum klassischen Kauf bis zu 40 Prozent sparen. Falls möglich, können auch Mitarbeitende und Kundinnen und Kunden ihre Fahrzeuge hier aufladen.
Für kurze Fahrten vom Büro aus gehört seit Mitte 2023 ein E-Smart zu unserem Fuhrpark. Den können Mitarbeitende nutzen, wenn sie von der Firma aus zum Beispiel Beratungstermine wahrnehmen. Darüber hinaus fahren inzwischen zwei Monteure mit e-Jumpys.
Bei der Kühlung von Bier fällt, man denke an die Rückseite eines Kühlschranks, Abwärme an. Diese Wärme lässt sich nutzen, denn gleichzeitig brauchen Gastronomie und Hotellerie warmes Wasser: zum Geschirrspülen, Waschen, Duschen. Wir haben das Brauhaus Früh in der Innenstadt im laufenden Betrieb auf Abwärmenutzung umgerüstet.
Dazu haben wir eine Exergiemaschine eingebaut. Der Hersteller Varmeco hat einen Film mit uns gedreht und ihn uns zur Verfügung gestellt. Technisch Interessierte finden auf dort auch weiter gehende Informationen, unter anderem den Link zu einem erklärenden Film von Varmeco.
Über solche planerischen, technischen und handwerklichen Herausforderungen freuen wir uns!
Wenn du Lust auf die Herausforderung hast, mit uns auch an besonderen technischen Lösungen zu feilen, um Ressourcen effizient und wirtschaftlich zu nutzen, dann stell dich uns gern kurz und unkompliziert vor. Wir arbeiten gern mit Menschen zusammen, die das Vernünftige aus dem Neuen herausfiltern und geplant einsetzen können.
Ressourcenschutz
Recycling, Regenwasser und Reparaturen
Wir übernehmen Verantwortung für „unsere“ Anlagen und sind auch noch ansprechbar, wenn die Installation bezahlt ist. Alle unsere Installationen sind mit dem Angebot der nachfolgenden regelmäßigen Wartung verbunden. Außerdem sind wir Handwerker:innen. Reparieren und „Retten“ gehören zu unserem Tagesgeschäft. Wir tüfteln gern, ob nicht doch noch was zu machen ist – wenn das die nachhaltige, effiziente Lösung ist.
An unserem Standort in der Fuggerstraße befand sich vorher eine andere Gewerbeimmobilie. Wir haben also keinen zusätzlichen Boden versiegelt, um zu bauen. Und wir haben von vornherein so gebaut, dass wir in die Höhe und nicht in die Breite wachsen können. Die Statik erlaubt es, noch fünf weitere Stockwerke aufzusetzen.
1997 eingebaut, läuft seitdem unsere firmeneigene Regenwassernutzung einwandfrei: Alle Toiletten im Gebäude der Fuggerstraße werden ausschließlich über Regenwasser betrieben. Erst wenn der 6000-Liter-Tank leer ist, greift die Anlage auf Frischwasser zurück. Installiert haben wir sie beim Einbau. Material der Firma „Kessel“ haben wir immer auf Lager; es war schon da.
Privat hat der Senior eine Regenwassernutzung installiert, als er seinen Keller neu gedämmt und dafür darum herum sowieso ausgeschachtet hat. Für Privatleute ist Regenwassernutzung natürlich sinnvoll, rechnet sich aber nicht finanziell, wenn man die Baugrube erst ausheben muss. Wer eine Regenwassernutzung so installiert, möchte vor allem etwas für die Umwelt tun.

Beim Pumpenrecycling sind wir Vorreiter – und haben 2022 als erstes Kölner SHK-Unternehmen eine 0,7m³-Gitterbox gefüllt an den Pumpen-Hersteller Wilo übergeben. Der sammelt alte Pumpen ein – übrigens auch die anderer Hersteller – und recycelt sie. Inzwischen füllen wir eine solche Gitterbox regelmäßig.
In einer Hocheffizienzpumpe verbergen sich Seltene Erden. Ein Permanentmagnet sorgt im Inneren dafür, dass die Pumpe sich nach einem Anschub von außen quasi „von selbst“ weiterdreht. Das spart natürlich Strom. Wenn wir verantwortlich mit dem in Hocheffizienzpumpen enthaltenen Neodym-Eisen-Bor umgehen, machen wir uns wirtschaftlich nicht nur unabhängiger von China, sondern tun auch was fürs Klima. "50 Prozent der globalen CO2-Emissionen gehen direkt oder indirekt auf die Rohstoffförderung und -verarbeitung zurück", sagt Group Director Thomas Fetting von Wilo: "Wenn alle Menschen auf der Welt so leben würden wie wir in Deutschland, bräuchten wir drei Erden, um den jährlichen Ressourcenbedarf zu decken!"
Wir bieten auch anderen Unternehmen mit nicht so vielen Pumpentauschen an, die ausgebauten Pumpen mit zu entsorgen. Dafür gibt es im Tausch unkompliziert den geforderten Entsorgungsnachweis für recycelfähige und nicht recycelfähige Materialien und Elektronik. Eine Win-Win-Win-Situation - für uns, für andere Betriebe, für Wilo - und für die Umwelt.
Alle Edelmetalle werden und wurden schon viel länger eingesammelt und dem Kreislauf zurückgeführt: Kupfer, Messing und Edelstahl zum Beispiel. Zum Teil auch, weil es Pflicht ist. Isolierung, Styropor und Öl müssen ohnehin getrennt entsorgt werden. Selbstverständlich stehen auf unserem Hof auch ein Altpapier- und ein Kunststoff-Container (und sie werden auch genutzt.)
Regionalität
kurze Wege bei Engagement und Service
Ja, wir haben auch schon mal eine Legionellendesinfektion in Berlin übernommen. Was daran liegt, dass es nicht so viele Betriebe gibt, die das können. Das heißt, für diesen Einsatz schämen wir uns sicher nicht.
Grundsätzlich bieten wir als Porzer Handwerksbetrieb natürlich SHK-Leistungen vor allem für Porz und Umgebung an.
Die Hersteller unserer Rohrleitungstechnik sind im Sauerland ansässig. Natürlich wird das Kupfer dafür nicht aus dem Sauerland kommen. Von unserer Seite aus können wir darauf achten, dass die endständigen Lieferwege möglichst kurz sind.
Unsere Auszubildenden wohnen nicht weit weg von unserem Firmensitz. Ein Auszubildender zog 2023 aus Belgien nach Köln, um die Ausbildung bei uns zu beginnen.
Zur Berufsfelderkundung in Köln öffnen wir unsere Türen für Achtklässler und bieten ihnen an einem einzigen Tag ein möglichst umfassendes Programm rund um den Beruf Anlagenmechaniker SHK - inzwischen vor allem im Rahmen eines regelmäßig stattfindenden Girls' Day.
Auf der Ausbildungsbörse Porz informieren wir gemeinsam mit der Innung SHK Köln zu unserem Handwerk. Im Rahmen der Innungsmitgliedschaft übernehmen wir Verantwortung für unser Gewerk, indem unser Junior als Vorstandsmitglied der Innung ehrenamtlich Zeit einbringt.
Im Januar 2026 haben wir zusammen mit der Kopernikusschule zum ersten Mal beim Handwerkswettbewerb mitgemacht. Die Musical-Aufführung der Max-Planck-Realschule haben wir unterstützt, indem wir die Mietkosten für einen Transporter übernommen haben. Und der 2023 frisch gegründeten Fußballmannschaft U10 II der SpVg Wahn-Grengel e.V. haben wir einheitliche T-Shirts fürs Mannschaftsgefühl geschenkt.
Beim Aktionstag für die Wirtschaft engagieren wir uns, organisiert durch die Porzer Bürgerstiftung: Unternehmen spenden hier vor allem Zeit, um für Porzer Einrichtungen etwas zu schaffen. Wir haben u.a. für die Kindertagesstätte in der Glashüttenstraße einen Sonnenschutz für Pflanzen gebaut. Außerdem dem AWO Ortsverein einen neuen Innenanstrich verpasst. 2025 haben Geschäftsführer Sebastian Söll und vier Mitarbeitende von Sanitherm ein Häuschen für die mobilen Spielgeräte der GGS Hauptstraße gebaut und dem Kölner "Wohnraum für Geflüchtete" ein Willkommen-Schild geschenkt und es aufgehängt. Musisch waren wir unterwegs, als wir der KiTa “Doppeltes Lottchen” ein Klang-Spielzeug in den Garten gebaut haben. Im selben Jahr haben wir im Männerwohnheim in einem Raum einen neuen Boden verlegt, der für gemütliche Vater-Kind-Begegnungen genutzt werden soll.
















02203 - 9352410
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Mo. - Do.: 08:00 - 12:00 Uhr
und 13:00 – 17:00 Uhr
Fr.: 08:00 – 12:00 Uhr
und 13:00 - 15:00 Uhr
Ausstellung:
Nach Terminabsprache