Die Fördermittel des KfW-Programms „Altersgerecht Umbauen – Barrierereduzierung“ (455-B) sind für 2026 vollständig ausgeschöpft. Seit dem 31. Juli 2026 können deshalb keine neuen Zuschussanträge mehr gestellt werden. Bereits eingereichte Anträge und bestehende Zusagen bleiben jedoch gültig.
Fördertopf wegen hoher Nachfrage ausgeschöpft
Das KfW-Programm 455-B unterstützte Eigentümer sowie Mieter dabei, Barrieren in bestehenden Wohngebäuden zu reduzieren. Dazu zählten unter anderem Maßnahmen im Badezimmer, an Hauseingängen, Treppen, Türen und Wohnräumen.
Nach Angaben der KfW waren die vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen für 2026 bereitgestellten Mittel innerhalb weniger Monate vollständig mit Anträgen belegt. Neue Anträge sind daher ab sofort nicht mehr möglich.
Was gilt für bereits eingereichte Anträge?
Wer den Antrag vor dem Förderstopp vollständig eingereicht hat, muss zunächst nichts weiter unternehmen. Die KfW bearbeitet alle bereits eingegangenen Anträge weiter. Werden die Fördervoraussetzungen erfüllt, erteilt sie eine Zusage und reserviert damit den Zuschuss.
Auch bereits ausgesprochene Zusagen behalten ihre Gültigkeit. Nach Abschluss der Arbeiten müssen die Gesamtkosten im KfW-Zuschussportal erfasst und die entsprechenden Rechnungen hochgeladen werden. Die Auszahlung erfolgt, sobald die KfW die Einhaltung der Förderbedingungen geprüft hat.
Wichtig: Wer zwar einen Antrag gestellt, aber noch keine Zusage erhalten hat, sollte mit dem Beginn der Arbeiten warten. Rechnungen für Maßnahmen, die vor dem zulässigen Vorhabensbeginn ausgeführt wurden, können von der KfW nicht anerkannt werden.
Wird das Zuschussprogramm 2027 fortgesetzt?
Ob im Jahr 2027 erneut Bundesmittel für das Programm 455-B bereitgestellt werden, steht derzeit noch nicht fest. Die KfW weist darauf hin, dass eine Antragstellung wieder möglich werden könnte, sofern neue Haushaltsmittel zur Verfügung stehen. Aktuelle Informationen sollen dann auf der KfW-Produktseite veröffentlicht werden.
KfW-Kredit 159 weiterhin verfügbar
Auch nach dem Antragsstopp für den Zuschuss besteht weiterhin eine Fördermöglichkeit. Mit dem KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen – Kredit“ (159) können bis zu 50.000 Euro je Wohneinheit finanziert werden. Der zinsverbilligte Förderkredit steht unter anderem für Maßnahmen zur Barrierereduzierung und zur Verbesserung des Einbruchschutzes zur Verfügung.
Im Badezimmer können beispielsweise folgende Maßnahmen berücksichtigt werden:
- Veränderung der Raumaufteilung und Vergrößerung der Bewegungsflächen
- Einbau einer bodengleichen Dusche
- Montage eines Dusch- oder Klappsitzes
- Modernisierung von WC, Waschbecken, Badewanne oder Bidet
- Einbau von Stütz- und Haltesystemen
Die Arbeiten müssen durch ein Fachunternehmen ausgeführt werden und die technischen Mindestanforderungen der KfW erfüllen. Eigenleistungen sind nicht förderfähig.
Der Kredit wird nicht direkt bei der KfW, sondern über einen Finanzierungspartner wie eine Bank beantragt. Deshalb sollte das Finanzierungsgespräch frühzeitig und grundsätzlich vor dem Beginn der Arbeiten geführt werden.
Barrierearmes Bad frühzeitig planen
Auch ohne direkten Investitionszuschuss lohnt es sich, das eigene Badezimmer vorausschauend zu modernisieren. Eine bodengleiche Dusche, ausreichend Bewegungsfläche, rutschhemmende Oberflächen und gut erreichbare Sanitärobjekte erhöhen nicht nur die Sicherheit. Sie sorgen auch im Alltag für mehr Komfort.
Dabei muss ein barrierearmes Badezimmer keineswegs wie ein Pflegebad aussehen. Moderne Produkte verbinden Funktionalität mit ansprechendem Design und lassen sich individuell an die persönlichen Wünsche, die räumlichen Gegebenheiten und das vorhandene Budget anpassen.
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Die bad&heizung-Fachbetriebe unterstützen Sie von der ersten Bestandsaufnahme bis zur fertigen Umsetzung. Gemeinsam mit Ihnen prüfen die Fachleute, welche Veränderungen sinnvoll sind, wie sich vorhandene Flächen optimal nutzen lassen und welche technischen Voraussetzungen erfüllt werden müssen.
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Quellen:
kfw.de, 31.7.2026:
https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html
















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